Nebenkosten-Hauskauf-Rechner

Kaufobjekt

Notar & Grundbuch

Makler

Optionale Kosten

Kaufnebenkosten gesamt48.594,00 €
Anteil am Kaufpreis11,6 %
Grunderwerbsteuer27.300,00 € (6,5 %)
Notar4.200,00 €
Grundbuch2.100,00 €
Makler (Käuferanteil)14.994,00 €
Gesamtaufwand inkl. Kaufpreis468.594,00 €

Hinweis

Hinweis: Diese Berechnung ist eine unverbindliche Schätzung. Sie ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs-, Energie- oder Immobilienberatung. Tatsächliche Konditionen, Hebesätze, Marktwerte, Mietspiegel, Energiepreise oder Bankaufschläge können abweichen.

Welche Nebenkosten fallen beim Hauskauf an?

Die wichtigsten Posten sind Grunderwerbsteuer (Landesgesetz), Notarkosten nach GNotKG (tabellenbasiert, im Mittel ca. 1,0 %), Grundbucheintragung (ca. 0,5 %) und – falls eingeschaltet – die Maklerprovision. Optional kommen Renovierung, Umzug und Finanzierungsnebenkosten hinzu. Diese Summe muss in der Regel aus Eigenkapital bestritten werden, weil Banken keine Nebenkosten mitfinanzieren.

Berechnungsformel

Nebenkosten = GrESt + Notar + Grundbuch + Maklerprovision (Käuferanteil) + Sonstige

GrESt = Kaufpreis × Bundeslandsatz. Notar+GB ≈ 1,5 % Faustformel (GNotKG-Gebühren sind tabellenbasiert). Makler nach Privatkauf in der Regel hälftig (§ 656c BGB).

Beispiel aus dem Alltag

Familie Schulz kauft in NRW (6,5 % GrESt) ein Reihenhaus für 420.000 €. Notar/Grundbuch ca. 6.300 €, Grunderwerbsteuer 27.300 €. Mit Maklerprovision 3,57 % Käuferanteil (~15.000 €) ergeben sich Nebenkosten von rund 48.600 € – etwa 11,6 % des Kaufpreises.

Was der Rechner nicht abdeckt

Individuelle Gebührenstaffeln nach GNotKG (Beurkundung, Vollzug, Treuhand), Erbbauzins, Sanierungsförderung, Grundschuldbestellung und Bankgebühren werden nur pauschal angesetzt. Bei gewerblichem Erwerb oder Bauträgervertrag gelten teils andere Regeln.

Hinweis: Diese Berechnung ist eine unverbindliche Schätzung. Sie ersetzt keine Rechts-, Steuer-, Finanzierungs-, Energie- oder Immobilienberatung. Tatsächliche Konditionen, Hebesätze, Marktwerte, Mietspiegel, Energiepreise oder Bankaufschläge können abweichen.

FAQ: Häufige Fragen

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer 2026?+

Sie liegt zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (z. B. NRW, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Saarland). Der genaue Satz hängt vom Bundesland der Immobilie ab.

Sind Notarkosten verhandelbar?+

Nein. Notargebühren sind im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) bundeseinheitlich geregelt und tabellenbasiert nach Geschäftswert.

Wer zahlt die Maklerprovision?+

Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch Verbraucher gilt seit 2020 das Bestellerprinzip mit Hälfteteilung (§ 656c BGB). Im Gewerbebereich ist die Verteilung verhandelbar.

Kann ich Kaufnebenkosten mitfinanzieren?+

In der Regel verlangen Banken, dass Nebenkosten aus Eigenkapital bezahlt werden. Eine 110-Prozent-Finanzierung ist möglich, aber mit deutlich höherem Zins verbunden.

Quellen

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