Mietbelastungsquote Rechner

Haushalt

Mietbelastungsquote33,3 %
BewertungIm Rahmen (25–35 %)
Empfohlene Höchstmiete (30 %)900,00 €
Frei verfügbar nach Miete2.000,00 €

Was ist die Mietbelastungsquote?

Die MBQ ist ein zentraler Wohnkosten-Indikator des Statistischen Bundesamtes und des BBSR. Sie zeigt, welcher Anteil des verfügbaren Einkommens für die Wohnkosten draufgeht.

Werte unter 25 % gelten als gesund. Ab 30 % spricht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) von einer Wohnkostenüberlast.

Welche Eingaben braucht der MBQ-Rechner?

  1. Haushaltsnetto pro Monat eintragen.
  2. Warmmiete pro Monat eintragen.
  3. MBQ, Bewertung und Höchstmiete ablesen.

Formel zur Berechnung der MBQ

MBQ = Warmmiete / Haushaltsnetto × 100 · Max. Miete (30 %) = Netto × 0,30

Die Warmmiete enthält Kaltmiete sowie Heiz- und Nebenkosten. Ohne Strom und Internet.

Wann gilt eine Miete als überlastet?

BBSR: Wohnkostenüberlast bei MBQ > 30 %, kritisch ab > 40 %.

Niedrigverdiener mit MBQ > 40 % gelten als wohnkostenarmutsgefährdet (EU-SILC).

Beispiel aus dem Alltag

Hannah und Felix haben 3.000 € Haushaltsnetto und zahlen 1.000 € Warmmiete.

MBQ = 33,3 % (im Rahmen, aber knapp an der Schwelle). Empfohlene Höchstmiete: 900 €.

Tipps zur Verringerung der MBQ

Heizkosten durch energetische Sanierung und richtiges Lüften senken.

Wohngeld beantragen bei niedrigem Einkommen (WoGG).

FAQ: Häufige Fragen

Soll ich Strom in die Warmmiete einrechnen?+

Klassisch nein – Strom zählt nicht zu den Betriebskosten und damit nicht zur Warmmiete.

Welche MBQ gilt als finanziell sicher?+

Banken setzen für die Wohnkostenbelastung häufig maximal 35 % an, besser unter 30 %.

Wann besteht Anspruch auf Wohngeld?+

Wenn das Einkommen unter den Grenzen des WoGG liegt und die Miete in zumutbarem Verhältnis steht – Antrag bei der Gemeinde.

Zählt das Einkommen brutto oder netto?+

Für die MBQ wird das verfügbare Nettoeinkommen verwendet – ohne Steuern und Sozialabgaben.

Quellen

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