Haushaltsrechner
Einnahmen (€/Monat)
Wohnen & Versicherungen (€/Monat)
Lebenshaltung & Sparen (€/Monat)
Was steckt hinter dem Haushaltsbudget?
Ein Haushaltsbudget gliedert Geldzuflüsse und Geldabflüsse pro Monat. Auf der Einnahmenseite stehen Nettoeinkommen, Kindergeld, Unterhalt oder Mieteinnahmen. Auf der Ausgabenseite werden Fixkosten (Miete, Nebenkosten, Versicherungen) von variablen Kosten (Lebensmittel, Freizeit) getrennt.
Der freie Betrag ist die Differenz: positiv bedeutet finanziellen Spielraum, negativ einen Engpass. Eine Sparquote aus Sparen/Vorsorge ab etwa 10 % gilt in Deutschland als gesunder Richtwert.
Welche Eingaben braucht der Haushaltsrechner?
- Tragen Sie Ihr monatliches Nettoeinkommen und weitere regelmäßige Einkünfte ein.
- Erfassen Sie Wohnkosten (Kaltmiete, Nebenkosten, Strom) und laufende Versicherungen.
- Ergänzen Sie Mobilität, Lebenshaltung, Sparbetrag und sonstige Posten – auch geschätzt.
- Lesen Sie freien Betrag, Sparquote aus Sparen/Vorsorge und den Jahresüberschuss ab.
So wird der freie Betrag berechnet
Alle Beträge in Euro pro Monat. Sparen zählt im Rechner zur Ausgabenseite, fließt aber zusätzlich in die Sparquote aus Sparen/Vorsorge ein – so wird ehrliches Vorsorgeverhalten sichtbar.
Beispiel aus dem Alltag
Familie Becker hat 3.200 € netto, 250 € Kindergeld, 1.100 € Kaltmiete, 320 € Nebenkosten, 120 € Strom, 180 € Versicherungen, 280 € Mobilität, 700 € Lebenshaltung, 200 € Sparen und 150 € Freizeit.
Einnahmen 3.450 €, Ausgaben 3.050 €, freier Betrag 400 €/Monat – Sparquote aus Sparen/Vorsorge rund 5,8 %.
Was der Rechner nicht abbildet
Einmalzahlungen (Urlaub, Steuern, Reparaturen) sind nicht enthalten – planen Sie dafür eine Rücklage ein.
Kreditraten oder Bausparbeiträge bitte unter Sonstiges oder Versicherungen eintragen.
Tipps für ein belastbares Haushaltsbudget
Schätzen Sie variable Kosten lieber zu hoch als zu niedrig und gleichen Sie nach 2–3 Monaten mit den Kontoauszügen ab.
Bilden Sie zusätzlich eine Notreserve von 3 Nettogehältern. Diese fließt nicht in den freien Betrag, sondern liegt auf einem Tagesgeldkonto.
FAQ: Häufige Fragen
Wie hoch sollte die Sparquote aus Sparen/Vorsorge sein?+
Verbraucherzentralen und die Deutsche Bundesbank nennen 10–15 % als realistischen Zielwert. In den ersten Berufsjahren genügen oft 5 %.
Gehört die Miete kalt oder warm in den Rechner?+
Tragen Sie die Kaltmiete getrennt von den Nebenkosten ein. So bleibt der Mietanteil vergleichbar mit dem Mietspiegel.
Wie behandle ich unregelmäßige Einnahmen wie Boni?+
Verteilen Sie den Jahresbonus auf 12 Monate oder lassen Sie ihn aussen vor und ergänzen Sie ihn am Jahresende als Sondersparen.
Was tun bei negativem Saldo?+
Reduzieren Sie zuerst variable Kosten (Abos, Freizeit), prüfen Sie Tarife (Strom, Versicherung) und sprechen Sie bei Schulden frühzeitig mit der Schuldnerberatung.
Quellen
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