Tennis-Tiebreak-Rechner

Tiebreak-Stand

A
B
B
A
A
B
B
A
A
B
B
A
A
B
Aufschlagfolge (A/B) je Punkt — markiert: nächster Aufschlag Spieler A.
Satzstand / Status7:6(5)
Gewinner des SatzesSpieler A
Punkte bis zum Satzgewinn (A / B)entschieden
Nächster AufschlagSpieler A
Seitenwechseljetzt fällig
Aufschlag im 1. Spiel des nächsten SatzesSpieler B

Hinweis

Aufschlag- und Wechselregeln nach den ITF Rules of Tennis (Regel 5 und 10). In der Aufschlag-Leiste steht „A“ für den Spieler, der den Tiebreak eröffnet hat. Für verbindliche Wettkampfwertungen gelten ausschließlich die Regeln und die Auswertung des jeweiligen Verbands.

Wie funktioniert der Tiebreak beim Tennis?

Bei einem Spielstand von 6:6 entscheidet der Tiebreak den Satz: Gewonnen hat, wer zuerst 7 Punkte mit mindestens 2 Punkten Vorsprung erreicht (7:5, 8:6, 12:10 …). Der Satz endet dann 7:6.

Der Aufschlag folgt einem festen Muster: Der erste Spieler schlägt genau einen Punkt auf, danach wechselt der Aufschlag jeweils nach zwei Punkten. Nach jeweils 6 gespielten Punkten werden die Seiten gewechselt.

So nutzen Sie den Tiebreak-Rechner

  1. Tragen Sie die Tiebreak-Punkte beider Spieler ein.
  2. Wählen Sie, wer den ersten Punkt des Tiebreaks aufgeschlagen hat.
  3. Der Rechner prüft den Stand, zeigt den Satzstand (z. B. 7:6(5)) und wer als Nächstes aufschlägt.
  4. Die Leiste darunter zeigt die Aufschlagreihenfolge und Seitenwechsel Punkt für Punkt.

Die Tiebreak-Regeln in Kürze

Sieg: ≥ 7 Punkte UND ≥ 2 Punkte Vorsprung · Aufschlag: 1 Punkt, dann jeweils 2 Punkte pro Spieler · Seitenwechsel: nach je 6 Punkten

Der Spieler, der im Tiebreak zuerst aufschlug, schlägt im ersten Spiel des Folgesatzes nicht auf – der Aufschlag wechselt satzübergreifend weiter.

Typische Fragen aus der Praxis

Stände wie 7:6 oder 6:6 sind im Tiebreak noch nicht entschieden – es braucht immer 2 Punkte Vorsprung. Der Rechner zeigt dann, wie viele Punkte jeder Spieler mindestens noch bis zum Satzgewinn braucht.

Besonders bei langen Tiebreaks (z. B. 12:10) verlieren Spieler und Zuschauer leicht den Überblick über Aufschlag und Seitenwechsel – die Punkt-für-Punkt-Leiste macht beides nachvollziehbar.

Beispiel aus dem Alltag

Im Vereinsmatch steht es 6:6, und Jonas beginnt den Tiebreak mit Aufschlag. Nach einem umkämpften 9:7 will niemand mehr so genau sagen, wer im nächsten Satz zuerst serviert. Der Rechner zeigt: Satzstand 7:6(7) für Jonas – und Aufschlag hat im neuen Satz seine Gegnerin, weil Jonas den Tiebreak eröffnet hatte.

Was der Rechner nicht abbildet

Sonderformate wie der Match-Tiebreak bis 10 (statt drittem Satz) folgen denselben Aufschlagregeln, werden aber nicht als eigener Modus ausgewiesen – einfach 10 statt 7 als Ziel im Kopf mitrechnen.

Doppel-Tiebreaks nutzen dasselbe Muster, nur rotieren die Aufschläger innerhalb der Teams – diese Teamrotation bildet der Rechner nicht ab.

FAQ: Häufige Fragen

Warum schlägt der erste Aufschläger nur einen Punkt auf?+

Weil der Tiebreak bei 6:6 beginnt und der erste Aufschläger rechnerisch das 13. Spiel „beginnt“ – danach wechselt der Aufschlag wie gewohnt alle zwei Punkte, damit kein Spieler dauerhaft benachteiligt ist.

Wann werden die Seiten gewechselt?+

Nach jeweils 6 gespielten Punkten (also bei 3:3, 6:6, 9:9 …) sowie am Ende des Tiebreaks, falls die Punktzahl ungerade war.

Gilt der Tiebreak in jedem Satz?+

An fast allen Turnieren ja – auch im fünften Satz, bei Grand Slams meist als 10-Punkte-Match-Tiebreak bei 6:6. Regelvarianten des jeweiligen Turniers beachten.

Quellen

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