Schlafrechner
Modus und Zeit
So lesen Sie die Tabelle
Die angegebenen Zeiten sind ideale Zubettgehzeiten, damit Sie um die gewählte Uhrzeit am Ende eines Schlafzyklus aufwachen.
Warum 90-Minuten-Zyklen entscheidend sind
Schlaf verläuft in Zyklen von ca. 90 Minuten, jeder Zyklus durchläuft Leicht-, Tief- und REM-Schlaf. Wer am Ende eines Zyklus erwacht, fühlt sich frischer als nach einer kürzeren Zeit – selbst wenn diese eigentlich länger war.
Empfohlen werden für Erwachsene 5–6 vollständige Zyklen pro Nacht, also rund 7,5 bis 9 Stunden Schlaf zuzüglich Einschlafzeit.
Berechnung der Schlafzeiten
n = Anzahl Zyklen (4–6 sind sinnvoll). Modus „Aufwachen“ rechnet rückwärts von der Aufwachzeit, Modus „Schlafengehen“ vorwärts von der gewählten Zubettgehzeit.
Beispiel aus dem Alltag
Sie möchten morgen um 7:00 Uhr erholt aufwachen und brauchen etwa 14 Minuten zum Einschlafen. Der Rechner zieht 14 Minuten ab und rechnet rückwärts in 90-Minuten-Schritten.
Ergebnis: ideale Zubettgehzeiten z. B. um 21:46, 23:16 oder 0:46 Uhr – fünf bis sechs vollständige Zyklen Schlaf.
Mehr aus den Zyklen herausholen
Halten Sie Zubettgeh- und Aufwachzeiten auch am Wochenende möglichst konstant – Ihre innere Uhr dankt es Ihnen mit weniger Einschlafproblemen.
Vermeiden Sie 60 Minuten vor dem Schlafen helles Licht, Koffein und intensive Bildschirmnutzung. Das verkürzt die Einschlafdauer messbar.
FAQ: Häufige Fragen
Warum genau 90 Minuten?+
Der durchschnittliche Schlafzyklus eines Erwachsenen dauert 90 Minuten. Individuell sind 80–110 Minuten möglich – die 90 sind eine bewährte Annäherung.
Wie viele Zyklen brauche ich?+
Die meisten Erwachsenen kommen mit 5 Zyklen (7,5 Stunden) gut zurecht. 6 Zyklen sind ideal, 4 für gelegentliche Kurznächte vertretbar.
Was ist mit Power-Naps?+
Power-Naps von 20–25 Minuten enden vor dem Tiefschlaf. Längere Nickerchen sollten 90 Minuten (ein voller Zyklus) lang sein, damit Sie nicht im Tiefschlaf aufwachen.
Welche Einschlafdauer ist normal?+
10–20 Minuten gelten als normal. Häufiges Einschlafen in unter 5 Minuten kann auf chronischen Schlafmangel hindeuten.
Quellen
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