Cashflow Rechner
Einnahmen
Ausgaben
Zeitraum
- • Schätzwert / unverbindlich – ersetzt keine BWA oder Steuerberatung.
Formel
Netto-Cashflow = Einnahmen − (Betriebsausgaben + Fixkosten + variable Kosten + Steuern)
Beispiel: 8.000 € Einnahmen, zusammen 6.000 € Ausgaben → Cashflow = 2.000 €/Monat, Marge = 25 %. Hochgerechnet auf 12 Monate ergibt das 24.000 € jährlichen Cashflow.
Erklärung
Der Cashflow zeigt, wie viel Geld in einem Zeitraum tatsächlich übrig bleibt, nachdem alle Ausgaben von den Einnahmen abgezogen wurden. Er ist eine wichtige Kennzahl für Liquidität – bei einem Unternehmen ebenso wie bei einer Renditeimmobilie oder einem privaten Projekt.
Im Unterschied zum Gewinn berücksichtigt der Cashflow nur reale Geldströme, keine bilanziellen Buchungen wie Abschreibungen. In dieser vereinfachten Form rechnet der Rechner mit Einnahmen, Betriebsausgaben, Fixkosten, variablen Kosten und Steuern.
Hinweis: Schätzwert / unverbindlich. Für eine vollständige Cashflow-Rechnung nach DRS oder IFRS ist eine professionelle BWA bzw. Steuerberatung notwendig.
So funktioniert es
- Tragen Sie Ihre Einnahmen ein.
- Geben Sie die Betriebsausgaben, Fixkosten und variablen Kosten an.
- Optional: Steuern und Abgaben ergänzen.
- Wählen Sie, ob die Eingaben monatlich oder jährlich gelten.
- Der Rechner zeigt Netto-Cashflow, Marge und die Hochrechnung auf Monat und Jahr.
Formel
Cashflow-Marge = Netto-Cashflow / Einnahmen · 100 %.
Beispiel aus dem Alltag
Ein selbstständiger Berater hat 8.000 € Einnahmen pro Monat. Betriebsausgaben (Software, Tools) 1.500 €, Fixkosten (Büro, Versicherung) 2.500 €, variable Kosten 1.200 €, Steuern 800 €. Netto-Cashflow = 8.000 − 6.000 = 2.000 €/Monat. Marge = 25 %.
Eine Vermieterin nimmt 1.200 € Miete ein. Betriebskosten 200 €, Fixkosten 300 €, variable Kosten 100 €, Steuern 80 €. Netto-Cashflow = 520 €/Monat – das entspricht ca. 6.240 € pro Jahr.
FAQ: Häufige Fragen
Ersetzt der Rechner eine BWA?+
Nein. Er liefert einen Schätzwert für die operative Liquidität. Eine vollständige BWA berücksichtigt zusätzlich Abschreibungen, Forderungen und Verbindlichkeiten.
Was ist der Unterschied zwischen Cashflow und Gewinn?+
Der Cashflow zeigt reale Geldströme, der Gewinn berücksichtigt auch nicht-zahlungswirksame Posten (z. B. Abschreibungen).
Was bedeutet ein negativer Cashflow?+
Die Ausgaben sind höher als die Einnahmen – die Liquidität nimmt ab. Auf Dauer ist das ein Warnsignal für Unternehmen oder Projekte.
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